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EKG Standard
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EKG Spezifitaet
Medizintechnik
Seit mehr als 60 Jahren werden auf der Körperoberfläche die elektrischen Erregungen des Herzmuskels - die Herzströme - mit speziellen Signalerfassungsgeräten aufgezeichnet. Dazu wird ein Elektrokardiodiagramm (= EKG) abgeleitet. Nur anhand dieser Herzstromkurve kann festgestellt werden, ob Siganalabgabe und -weiterleitung am Herzen ordnungsgemäß ablaufen. Um die EKG-Kurve besser analysieren zu können, werden die Wellen und Zacken eines Intervalls (gesamte elektrische Erregung pro Pulsschlag) mit den Buchstaben P, Q, R, S und T gekennzeichnet. Ist die „geordnete Ausbreitung“ der elektrischen Erregung z.B. durch eine Herzerkrankung und/oder Medikamenteneinnahme gestört, äußert sich dies im Verlauf der Kurve. Bestimmte Abschnitte können dabei verkürzt sein (häufig betrifft dies die PQ-Zeit) oder auch verlängert (z.B. die QT-Zeit, das ist der Abschnitt vom QRS-Komplex bis einschließlich T-Welle). Ist der Herzschlag beschleunigt (Tachykardie), finden sich mehr Intervalle pro Zeiteinheit, ist er verlangsamt (Bradykardie), sind es weniger.

Dabei unterscheidet man zwischen
3 EKG-Arten: